insistere – Beginen 13 Nester

10. Februar 2008

Insistere ist meine Antwort auf die Frage des integralen Feminismus. Beginen waren eine erfolgreiche Bewegung von selbstständigen auf gemeinsames Leben ausgerichteten Frauen im Mittelalter, die ihr Leben selbst gestalten wollten. Leider zerschlagen durch die Obrigkeit.

13 – schließt sich an die Mondzeit an und beinhaltet eine 9 monatige Reifezeit in Form eines Retreats/ bewussten Rückzugs um gemeinsam als Gefährtinnen und Schwestern eine Reise, einen Initiationsweg anzutreten. Ritualarbeit, vielfältige Methoden der körperzentrierten Psychotherapie, creative Gestaltung, Tanz und Gebet und der integrale Ansatz sind die tools, die Werkzeuge mit denen wir unsere Verwandlung umtreiben.

Bei einem 3 tägigen Intensiv geht es anschließend darum einen weiteren Frauenkreis mit 13 Feminenen Gestalten ins Leben zu rufen. Vermittelt wird die Grundstruktur und ermittelt die Substanz die jede der Plazentafrauen einbringen wird. Wie ERdbeerplanzen die wurzelmäßig miteinander verbunden sind geht es darum entstehende Erkenntnisse ins Fließen zu bringen und teilzuhaben am WAndlungsprozess der Mitfrauen.
Die Nomadennatur des Feminen – ins Besondere in der Sophia, als Vertriebenen repräsentiert, Herdplätze aufzubauen, Feuer zu entzünden um zusammenzukommen und die wesentlichen GEschichten weiterzutragen. Die die von unserem Schmelzen und bestattet werden, von unserem Untergang und unseren Aufstiegen erzählen.

Das Frauenland liegt zwischen uns und jede von uns ist eine Gastgeberin und kann Ihr Hoheitsgebiet zu einem Versammlungsort machen und Feiern.
8 Frauen um die Himmelsrichtungen, die Achtsamen , das Wandlungsfeld zu aktivieren und 5 um den Elementenkräften einen Anker zu bieten. 13 weil das lunare dem inneren Zeitstrom des weiblichen in seinem mäandernen in der Tiefe entspricht.

Die Kräfte die jeder Manifestation innewohnen, 4 Aspekte des Mütterlichen bilden ein inneres Rahmenwerk, entnommen der Arbeit der Mutter – der Gefährtin Aurobindos.
Maheshwari – Überblick und Durchdringung des Ganzen heißt sich des eigenen Individuationsweges bewusst zu werden, die Integrität als gelingende Sozialisation und Selbstverwirklichung fortlaufend neu zu schaffen. Die integrale Landkarte wie sie im Werk von ken Wilber aufscheint ist einerseits eine Klarheit und Mitgefühl vermittelnde Herangehensweise an die Komplexität der gegenwärtigen Welt und andererseits ein Instrumentarium um spielerisch, schöpferisch tätig zu werden. (siehe Isams – Zyklus der Integralen Salons)

Mahakali – bedeutet die Fähigkeit zur Präzesion – starke im Sinne von Selbt- bestimmende , ausschließliche, dh entscheidende, Verzicht auf Alternativen bejahende Entscheidung die Kraft zum Handeln freisetzt.
Autonomie ist die Macht das eigene Vermögen – innerlichen wie äußerlichen Reichtum Einfluss nehmend und gestaltbildend einzusetzen. Selbstwert ist abhängig von bejahter Wahrnehmung – bzw Perspektive, das das Sehende, das Gesehene das Sehen selbst als gültig anerkennt. Wertschätzung für das InsBesondere des weiblichen Wesens in der Vielfalt der Erscheinungen bedarf der Haltung des affidamento, des Begehrens um der gemeinsamen Wahrheit willen.
mahlaskshmi – Harmonie der gegensätzlichen Aspekte ist die gnadenlose Bereitschaft Ambivalenzen auzuhalten und auf ein Paradox hin humorvoll und im sich beständig erweiternden und vertiefenden Sinne gewissenhaft zu tanszendieren und zu bewahren.
Zu einer Kultur der Aggression zu gelangen die den Anfängergeist zelebriert um der emergirenden Mitte die offene Hand hinhält.

mahasaraswati – geduldige Verwirklichung Perfektion Ausdauer – in einer Zeit in der Konsumorientierung und Zerstreuung allgegenwärtig sind bedarf es immer wieder einer Entschlackung, einer Prioriätenklärung, einer bewussten Entscheidung für Wesentliches und Einfaches, nachhaltiges wirtschaften mit den eigenen Ressourcen und Potentialen. Den eigenen daimon zu finden, den roten Faden, dem Ruf zu folgen sind für westeuropäische Nationen Herausforderungen die sich aus dem Bildungsgrad und dem Wohlergehen ableiten.
Dienen können mit Kraft für das was geboren und geborgen werden will. Die eigene Innenwelt zu erforschen und transparent werden zu lassen ohne einen Ausverkauf und ohne In den Leerlauf der Warteschleifen zu geraten ist ein Balanceakt. In Zeiten des Geschwindigkeitswahns der Verflachung entgegenwirken indem Spiritualität zu einer radiaklen Wachheit und Verantwortlichkeit im kosmozentrischen Sinne wird ist nach wie vor ein gegen den Strom schwimmen. Authentisch sein , im Einklang mit der inneren Unberechenbarkeit die in Resonanz ist zum Werden der Welt – sich interaktiv in Frage stellen lassen, auf der Suche nach einer tieferen Wahrheit die Verbindung schafft und aus der neue Formen des Miteinanders abgeleitet werden können.

das Procedere, die Vorgehensweise in den 9 Tagen
beginnt mit der RE – Konfiguratin der Autonomie – die innere Gestalt freilegen und auf dem Hintergrund des Gewordenseins bejahen können, bezeugt werden um einen eigenen Standpunkt einnehmen zu können – protestare – für etwas einstehen als Absicht in sich wachrufen.

weiterführend gilt des den Selbstwert , die innere Ganzheit zu entschleiern und sich bewusst dem Sterben anzuvertrauen, das maskulin feminine zu integrieren , fruchtbar werden zu lassen und Verantwortung zu übernehmen für das Verdüsterte und Verdammte in uns, die Erlösungsarbeit, das Dämonen füttern aufzunehmen um zu einer friedvollen Kriegerin zu werden, deren Klarheit wegweisend ist aus innerer Einsicht gewachsen.

provocare – sich hervorrufen und die eigenen Stimme verlautbaren lassen, die innere Stimme als bodhicitta Herzgeist schätzen lernen, Mut schöpfen für das Unvorhersehbare, den Blick auf das Gestaltbare lenken, die zur Verfügung stehenden Mittel – ressourcenorientiert einsetzen – tätig werden Selbstermächtigend das personare hinter sich lassend in Verbindung mit dem Unsichtbaren, den Himmelskräften, den Zwischenwelten furchtlos auf Fühlung zu gehen ist die Verführung der Eva weiterhin.

ohne ein haltendes Umfeld eine sangha – ist eine Frau verloren, aufgerieben in den Notwendigkeiten des alltäglichen und ungesichert was die inneren Abgründe angeht.
lernen Komplimente zu verschenken und anzunehmen, die eigenen Kompetenzen zu bündeln und im öffentlichen Raum einzubringen, der Konkurrenz die Stirn bieten im Ringen um das Wohle des Ganzen und Schwarmbewusstsein entwicklen – den Zeitgeist die Sophia in Uns zu Wort kommen lassen. Jenseits der Scham und Schuldzuweisung humorvoll und barmherzig im Geiste Prajnaparamitas Güte und Stärke verwirklichen. Aus dem Wahn des Opfer sein zur Haltung des Opferns zu finden im Kontext einer Welt die zwischen unseren SChenkeln entsteht und Wurzelt im Herzen einer liebenden Klarheit.

cocreation – Schöpferin sein, ein lebendiges Mysterium verkörpern und eine Visionärin innerlich Raum bieten sind Präsente im Lebendigen die dem Leben einer Frau Glanz und ihrem Leib Leuchten bescheren, Überfließendes Gnade aus dem Quell des weiblichen Ungeborenen das in jedem Menschen verborgen ist.

Integration – anerekennen was ist – die Informationsflut filtern und in Form bringen in Einklang mit dem WEsentlichen

Inspiration – spüren wo der Wind weht – Intuitives erfassen zu einem feingestimmten Instrument werden lassen, frei von Ablagerungen
Invokation – jetzt ganz da sein

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