insistere

8. Februar 2008

insistere – ist eine Wortschöpfung aus insitieren – bestehen, dranbleiben und dem Wort sister – Schwester. Im Untertitel das Wort beginen – was eine Abwandlung des Wortes beginnen ist und anschliesst an eine legendäre Frauenbewegung – die Beginen im Mittelalter. Selbstständige Frauen, die sich aus freiem Willen zu Lebens und Arbeitsgemeinschaften zusammengeschlossen haben. Die Zahl 13 – steht für das Mondprinzip, den Zyklus, die 13 te Fee und all die Magie, die damit verbunden ist.

Auf meinem Mäander durch das Frauenfeld, zwischen Mütterlichkeit, Professionalität, Fürsorge und Sinnsuche ist ein durchgängiges Phänomen das fremd, das anders sein.

Im Laufe meiner Jahresringe stiegen Sprachblasen auf die von einem tieferen Strom aufzusteigen schienen als die Sprachströmungen an der Oberfläche. Ein Gefäß zu werden indem sich das Wasser, was sich lebendiger anfühlt, wie das schnell fließende oft trübe der Informationsgesellschaft das um mich herum wirbelte, aufgefangen werden kann, war ein mühseliger Prozess. Gesäumt von Zweifeln, die erst in der Meditation auf Prajnaparamita und Sophia, der tiefen Glückseligkeit der Totaltiät des Seins wichen. Das angetackert sein an den Körper, als das Gefährt der Frauen , hartnäckig suggeriert durch die Medien, Werbung, Pornographie als verunstaltender, reduzierender Blick auf die Frau. Das Überwinden dieser Fixierung bedeudet die Leere als Verbündetet anzuerkennen, das eigenen Schöpfungspotential anzuerkennen und zu ermächtigen.

Der Kathvanga, der innere Gefährte repräsentiert das Männliche als Mitgefühl und als die Gabe geschickt im Umgang mit den vorhandenen Möglichkeiten zu navigieren. Hingabe an das Eigene Potential schießt ein opferbereites Mitgefühl ein. Unsere Essenz ist kostbar und die Würde ist unantastbar.

Mich schmerzt das Leid der Mädchen, Frauen und Alten verurachst durch Unwissenheit , Hass und Begierde weltweit.

Ich bin der Ansicht das wir Fraunen der westlichen Welt die Aufgabe haben die Schallmauer des Schweigens zu durchbrechen und die Taten beim Namen zu nennen und Formen, Rituale zu entwicklen die heilsam sind. Unser Kraftquelle wird durch Konsum, Suchtverhalten und Zerstreuung boykottiert. Üben durch die Vielfalt unserer Erscheinungen hindurch unser ursprüngliches Gesicht freizulegen ist ein Abstieg wie der Innanas. Wir brauchen einander um die Wirklichkeit ertragen zu können. In uns ruht ein 13 ter Sinn mit dem wir die wahre Schönheit ineinander entdecken und konkurrenzlos spiegeln können. Eine Kraft zu werden, die uns ermächtigt unser Leben dem zu weihen was unseren innersten Idealen entspricht und denen zu widmen, die in uns Liebe erweckt haben.

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