3 und 1 Körper – Sinnliches und Schwingendes im Wir raum

17. Februar 2010

24 Januar  2010 zu dreizehnt eintauchen in das sinnliche, subtile Miteinander , bereit den Zeugen auftauchen zu lassen, verwurzelt und gut geerdet in das gebildete Miteinander. Die magische Zahl 12 plus 1 trägt.

Wir sammeln was in uns wach wird wenn es um die drei Körper geht.

Der sinnliche Körper

gibt Kunde, Balance Wohlgefühl Leichtigkeit . Eingewoben sein durch die Rolle, in Kontexten geprägt durch Erwartung und Entsprechung. Kann Sicherheit bieten und auch Einengung und Fixierung bedeuten. Ort der reaktiver Muster, die durch die Erfahrung gebahnt sind. Der Ort indem das Begehren nach creativem Ausdruck  erwachen kann. Die Einladung die Erde in uns spüren,  im Herz Bauchraum tragen – aufrecht sein, aufrichtig,  eine aufrichtende Kraft erwägen. Dort wo Aggression das Spüren blockieren kann. Zelluläres Bewusstsein, inhärent lebendige Potentialität vibrierend – sickernde Emotionen, die sich mit der Lebenskraft verbinden

der subtile Körper

Klarheit , Freude,  Neugierde,  Spannungsfeld Unsicherheit, Körperwirrnisse ,Sensorium für Mustererkennung, imaginative Prozesse, Bildschöpfungsraum, Seelenkörper,  kann wachgerufen werden. Ist in der Essenz bedingungslose Liebe, die sich als Offenheit ausdrückt. Herzensöffnung mit Schwingungsfeld, das durch Ausrichtung auf ein Du strahlend werden kann – Intuition . Übergangsraum – Passage  des Einsamen, der herausgefallen ist aus der Verbundenheit, depressiv bleibt.  Im Selbstausdruck unterdrückt , hin zum Sozialkontakt sich aktiv ausrichtend, den intersubjektiven Raum erkundend mit der Frage :was entspricht mir im Wir?

der nonduale bezeugende Körper

flow – rausfallen aus der Welt in die Heiligkeit,  Freiheit und Grenzenlosigkeit, immer wissend. Das authentische Sein im Grenzgang , im Spannungsfeld des Mentalen, Ausflockung der Gedanken. Die Gefahr der Gedankenreproduktion, als in sich geschlossener Vorgang, der abtrennt realisieren. Ein Raum der Erkenntnis indem die undurchsichtige Welt  als  etwas Aufgehendes erlebt , als schön empfunden werden kann. Gefahr der Bewertung des  Zensors bannen. Lichtblick – reine Essenz. Leere aus der alles auftauchen kann

Die Gleichgültigkeit anerkennen,  allem den Wert des in Erscheinung tretenden beimessen und Gleichmut willentlich aktivieren als Chance ergreifen. In der Pathologie das verschlossen sein und sich selbst  als handlungsunfähig erleben.Verflossene Zwischenräume – Zwischenstände im Nichts.  Eine Instanz ,die wahrnimmt. Erlelbbar wie im schwarzen flüssigen Samt allein zu sein – zugleich massiv und grenzenlose Stille. Öffnung zum Jetzt ermöglicht Öffnung zum Wir, eröffnet das Göttliche im Augenblick.

Wir fragen nach der Art , dem Schwingungsmuster eines Wir Gefühls

Woran spüren wir unser Verbundensein? Ein Hinweis ist das Inter-esse, das Zusammensein im zwischen, uns Sinn stiftendes, schaffendes, das sich als Wert und Würde ausdrückt im Erfüllt sein, in erfühltem Sein.

Wichtig scheint es uns als nächste Stufe die Vorbehalte zu äußern, die das Ich vor der Größe des Wirs zurückweichen lassen. Die Ängste , das nicht Dasein können, Gefühle wie Trauer Verzweiflung, Enttäuschung als Stimmungsbilder im Inneren, als Filter der Wahrnehmung, als geronnene Gefühlsmuster.

Die Vision ist, das  ein leichteres,leuchterendes miteinander möglich ist. Als  Bild taucht ein kugelförmiger Raum auf . Wir üben Fragen wie Anker in die Tiefe zu setzen, über den Wissenspool in den Wirbel des bejahten Nichtwissens zu gelangen. Uns arrangieren mit der pulsierenden Unschärfe. Der alte – gewordene, gewohnte  Wir Kontakt bleibt eine Reling, eine Absprungsbasis.  Wechsel von der Ausrichtung  auf ein Ziel , als das  in der Ferne liegende im Abstand zum gegenwärtigen Zustand – hin zum unmittelbaren Sinn als erlebbarer, sich gestaltender  Prozess.

Wichtig  ist die Intention zur achtsamen Offenheit, zum Gleichmut, die aktiv von der reifen Individualität aufgebaut wird, spiritueller Wille in Aktion.

Wer gibt dem Wir ? Der geistige Raum als gemeinsamer Hintergrund wird substantiell, bildet sich durch Herzgeist, durch inwendige Sammlung .

Der Begriff der selbstreflexiven Resonanz heißt fähig zu werden eine Metaebene zu halten, indem der Entstehungsprozess als Kontext für das Erscheinende verifziert, bewahrheitet wird. Übereinstimmung unten links durch aktualisieren . Gesichert wird das Emporsteigen in neue Freiräume durch sprachliche Rückkopplung an bereits als verbindlich und verständlich anerkannte Aussagen.

Das Wir als Kulturbilderaum – als Schöpfungsfeld.

Die Frage nach dem Nicht Wir – wirft den Grenzbegriff auf. Der Nexus als verbindendes Muster. Unterscheiden zwischen dem intersubjektiven Wir unten links und dem subjektiven , in mir individuell gebildeten Wir. Gibt es ein grundlegendes Bedürfnis nach dem Wir? In welchem Verhältnis steht es zur Sprache? Wann zerredet ein Ich ein wir und wann ermittelt es den geistigen Raum, der durch Sprache mitteilbar wird ,der das Verbindende in das differenzierende stellt, integriert. Kann der geteilte geistige Raum das plastische Denken fördern? Was heißt dann Besinnung auf Wesentliches? Welchen Zustand des Wirs beschreibt das?

Präsenz anbieten heißt die Schwelle von innen nach außen  durchsichtig, durscheinend werden lassen.

Resonanz aufbauen heißt  die Schwelle von außen nach innen permeabel, durchlässig werden lassen.

Im Gesprächsverhalten unterscheiden zwischen einem Angebot , das Raum schafft für freies Handeln im eigenen Inneren als Hörraum. Und einer Anspruchshaltung, die  etwas bestimmtes hervorrufen will. Erzeugt und eröffnet im Hörenden Impulse, mit unterschiedlichen Wirksamkeiten. Ersters eröffnet den Zukunftsraum und sichert das Strömen, basierend auf der Weisheit des unmittelbaren, dem Geist der sich versammelt , wenn zwei oder drei in einer Intention versammelt, gesammelt sind. Zweiteres kann provocant Grenzen bewusst machen im Erfahrungs, im wissenden Raum, und darüber die Lücke aufspüren, die sprungbereit macht.

Die Transzendenz als Mittlerin zwischen Wißbegier als Bedürfnis und Erkenntnis , als Wahrheitssuche, die sich selbst genügt.

Existenz, Essenz und Evidenz

Ist existentielles Bewusstsein bezogen auf die Fähigkeit eine Selbststruktur aufzubauen und aufrechtzuerhalten, eine evolutionäre Kompetenz.  Ist essentielles ein Bewusstseinsakt, eine Zustandserfahrung mit vertiefender Wirksamkeit, eine spirituelle Kompetenz?  Ein Geistesblitz als Chance zur Evidenz, unmittelbar einleuchtend das Ergebnis, der Ereignishoriont beider Kompetenzen?  Zu unterscheiden von effort, der bemühten Anstrengung und dem  Esprit, als Lust am Spiel eines freiwilligen Daseins.

Zusammen SEIN, das aus dem Zusammenhalt entsteht ist beginnendes Wir das das Sein schafft.

Gemeinschaften schaffen Gemeinsames. Mehrwert durch das andere. Den Unterschied erfühlen und erfüllen, ausfüllen mit der Bereitschaft der Annäherung, des Ausgleichs, der Befriedung, statt positional zu beharren.

Den Zwischenraum läutern,  die Stille reifen lassen, gemeinsam schweigen, randlos. Der individuellenKraft, die in Bewegung , nach Ausdruck drängt, in Intensität transzendieren, lösen aus der reaktiven Form ( suspendieren, in der Schwebe halten), in Resonanz das keimende Ich bringen. Bereit neue Schwingungsmuster zu focusieren.

Was ist relevant für das Auftauchen des Wirs? als Schlussakt experimentieren wir mit den aufgetauchten Begriffen in Zweierformationen, die sich als Perspektiven im Gespräch aufeinander beziehen.

Imagination dient der  Konfiguration, der  Musterkennung – Den Kontext des Auftauchenden aufbereiten, Zugang zu kosmischem, dem nächst größeren  als gemeinsames Dunkelfeld – Frage: Wir wirkt Intonation – Klangbilder?

Intuition ermöglicht Komplexitätsvereinfachtung- Subtiles Wahrnehmen beruht auf der transzendierenden Kapazität der Seele, zeigt als Zustand horizontaler Ausdehnung. Phänomenologische Herangehensweise, das Unbekannte erschließen, die Randerscheinung zentral werden lassen. Tieferes Wissen, übereinstimmung mit Gesetzmäßigkeiten, Wahrheit als gemeinsamstes. Eine Eingebung, die empfangen wird. Ein dialogisches Geschehen, die Anbindung an eine höhere Weisheit erlaubt. Die Zukunftswahrscheinlichkeit gegen das Abrutschen in die Vergangenheitsmöglichkeit sichert.

Intention dient der  Konkretion.- Im Unterschied  einerseits zum Instinkt, als Überlebenssichernde Selbststruktur basiernd auf der Evolutionsbiologie.  Andererseits zu IntelligenzEN, als anpassungsoptimierende Selbstpotentialisierung. Eine  handlungsleitenden Kompetenz, die zwischen der Ruhe des Erreichten und der Unruhe des Entstehenden federführend ist.

Inspiration schafft Konzeption /Konzepte, Zusammenschlüsse.  Erlebbar  als  Musenkuss , Geistesblitz , als schöpferischer Impuls um Neues zu schaffen, das sich im Wir als Feld ver-WIR-klicht.

Inszenierung ermöglicht  Konstellation. Sich des nicht nicht inszenieren können  bewusst werden. Inszenierung in Inszenierung in Inszenierung, als fortlaufende Aktualisierungschance zur Freiheit hin. Das Ich im Wir erfinden, das Wir im ich erlösen.

freien Radikalen Verantwortung für freiwerdende Energie als Integration.  SchattenInclusion ( Inclusion -Sicherheitslücke im skriptbasierter Web, Zellbiologie – Einschluss) erweitert den Interpretationsrahmen.  Wichtig im Umgang damit ist eine Beziehungskultur, Achtsamkeit, Charakter, Empathie und Kommunion.

Nebst dem reichen DENKMAHL haben wir wunderbar gespeist, viel gelacht, gerungen, uns gewunden und gewundert. Danke Danke Danke

Zur Nachlese empfohlen – Rudolf Steiner – Erkenntnis der höheren Welten, Shri Aurobindo – Integrales Yoga

susanya

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