Die Achtsamen

22. Mai 2008

Die Acht als Zahl für die Unenedlichkeit, den fortwährenden Wandel der uns auffordert in Schwung zu bleiben und immer wieder neu eine Mitte zu schaffen, ist verknüpft mit dem Wort Samen, als Essens eines Reifungsprozesses, als Erbe auf winzigstem Raum verdichtete Potenz für ein neues Leben. Achtsam sein ist die Qualität an Geistesschulung, die uns menschlich sein lässt, Licht auf unsere Menschlichkeit wirft. Sie lädt ein langsamer zu werden, das was getan werden will mit Gewahrsein, bewusst zu tun, auf die Kontexte, die Bedingungen zu achten und sich bewusst zu sein, das sie Keime/ Samen sind für eine Zukunft, die damit im Entstehen begriffen ist.

Unser in der Welt sein, mit dem expandierenden Wissen über diffizilste Zusammenhänge und einer ungeheuren Detaillpräzision, ist es wesentlich einen shift / Zustandswechsel im Bewusstsein zu vollziehen um nicht an Reizüberflutung zugrunde zu gehen.

Wissen bietet keinen Halt mehr. Der forttwährende Wandel im äußeren ( Klimawandel, Globalisierung, Weltwirtschaftskrise) verlangt Anpassungsleistungen und Entwicklungsräume die unvorstellbar sind. Wir mutmassen, operieren mit Wahrscheinlichkeiten und leiden doch an existentiellen Grundängsten. Unser Mammut ist heute die Tsunami, die Maras / Sünden sind Konsum und Machbarkeitswahn.

Fragen, die wir uns stellen öffnen Bewusstseinsräume, sind Schlüssel zu Wirklichkeiten, die durch uns auftauchen können. Der Resonanzraum sind Weltsichten, ERlebnishorizonte unsere Vorfahren, die Menschheitsgeschichte und offene schwingende Wahrscheinlichkeitswelten, die unserer aktualisierung bedürfen.

Wir reflektieren unsere Innenräume und machen sie tranparent in der Sprache, der Kunst und die Werte die uns bestimmen führen zu Handlungen und Haltungen.

In den Achtsamen sind Perspektiven des in der Welt seins in einem dynamischen Modell ineinander gewoben. Achsen verbinden einen eher strukturell, evolutionär orientierten mit einem prozessualen, emergierenden Pol. Nach rechts und links hin versinnbildlichen sich Kontexte. Es ist ein Instrument das Gesprächskultur und Gemeinschaftsbildung im Focus hat und die integrale Matrix nutzt um das Denken( in Konstrukten und Konzepten) mit dem paradoxen, humorvollen , spielerischen Bewusstsein zu durchdringen, zu durchleuchten und sich der schöpferischer Weisheit , die in uns allen ruht anzuvertrauen.

  • Keine Kommentare

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben