Monatsarchiv für März 2010

Öffnung des Willens

11. März 2010

Dritte Phase integraler Salon Februar unterwes zur Öffnung des Willens –

Können wir wollen? Dein Wille geschehe? Wille als spirituelle Intelligenz  SQ?

Öffnung des Wollens

SQ Das alte Ich und alte Intention loslassen, neu werden, Auferstehungsprinzip,Umstülpungs, Wandlungspkt        Stimme der Angst, hindert uns daran loszulassen wer wir sind

Ego und Gewohnheitsselbst fallen gelassen für Zukunftspotenzial und höheres Selbst                                                                im Akt der Kommunikation in der Stille.

Angst ins Unbekannte zu treten in die  Nichtwissenszone
Co – inspiring – gemeinsame Willensbildung     Kommen lassen
Presencing – sich mit der Quelle verbinden

Frage  Wer bin ich?  Was ist meine Aufgabe?  Was ist mein Ding?
Cocreation – gemeinsame Gestaltung , Umsetzung und Handeln vom Ganzen her
Verschiebt die Wahrnehmung zum zukünftigen Ganzen hin
Wort wurzel – Präsenz, Essenz, präsent ( Geschenk)    presencing

Der U Prozess als Gründeln und umstülpen am gemeinsamsten tiefsten Manifestationsort , der Erleuchtungsprozess als lichten und läutern der Individualität?  Wie hängen diese beiden Wege der Wandlung zusammen?

Wir runden auf ,Perspektiven auf den Willen, die Willenskraft, die Genese,die Entstehung des Willens.

der Begriff des freien Willens erzeugt Spannung. Gibt es denn oder sind wir konditioniert ( Hirnforschung)?  Ist der Beobachter in uns die Instanz die das Gefühl erzeugt – wir hätten entschieden? Eine Instanz die wertet, entscheidet und dadurch sich selbst erschafft und erhält?

Mein persönlicher Wille als wirkliche -wirksame Erfahrung, erfahrbar als Kraft, in der Anwendung als Disziplin. Mit dem Willen kann ich Dinge erschaffen.

Der Wille gewährt eine gewisse Führung. Durch Achtsamkeit in Anwendung erschließt sich der Weg, die Dinge kommen ins Fließen und ich erlebe es als ein sinnvolles aufeinanderfolgen, aneinandergereihtes in Erscheinung treten.  In der Reife bedeutet es absolute Selbstverantwortung. Ein schöpferisches wird möglich, ein erscheinen aus dem freien Raum , in dieser Matrix zu sein bringt mitfühlen hervor.

Als egozentrierter Wille heißt es etwas durchsetzen mit dern notwendigen Energie. Dient der Selbstbestätigung. Erkennen das sogenannte Entscheidungen Fügung sind, heißt das Gegebene aktiv annehmen, mit tun, handlen , zusammenwirken. Hingabe an aktives Handeln gekoppelt, sich un-bewusst eintunen, dem Leben sich anvertrauen  statt dem Dickschädelwillen sich ausliefern.

Erlebe den Willen als Autopilot der Konditionierungen folgt. Es ist eine aktive Arbeit aus reaktiven Mustern, resonantes Verhalten,  innnovatives Handeln, inspirirendes Denken werden zu lassen. Es liegt in meiner Verantwortung den Aufmerksamkeitsraum anzusteuern in dem das möglich wird.

In der Sturm und Drang Phase der Jugend als wunderbar erlebt. Eine erlebare Freiheit innerhalb von Grenzen. Dann erkennen das ein der Vereinzelung nichts zu bewirken ist. Wille hat mit Optionen, der Wahl von erkennbaren Möglichkeiten zu tun. Motivationsformel – können mögen wollen statt müssen dürfen sollen.Reflekieren selbststimmt und sinnorientiert, statt fremd- und zweckorietiert.  Ein Dreiklang der von Innen  gegtragen ist. Unterscheiden von Perspektive Vison Idee.

Der Wille dient dem – Werde der/die du bist dem intentionalen entfalten des im Samen angelegten Potentials. Es besteht die Notwendigkeit zu entwickeln, sich zu entwickeln, Wille klärt die Bedingungen die das möglich machen.

Es ist ein Prozess, der intuitiv auswählt, geleitet von  einem Spüren das die  Art der Zukunft  mit der Art des Gegenwärtigen in Deckung bringt. Wegweiser ist das sich gut anfühlen .

Wille dient der Konkretisierung von einem Lebensgefühl, einer Lebensabsicht. Wählt und nimmt aus den Optionen das Passende, bestätigt durch ein inneres Wissen, das ist genau richtig. Gibt es viele kleine Willen?

Wille schwingt zwischen Intention und Inspiration , fühlt sich an wie ein weiter Raum, wurzellose Wurzel, löst die Verortung auf. In der Quelle der Inspiration findet sich kaum noch Verortung.

Dein Wille geschehe. Ist der 3 2 1 Prozess eine Entsprechung?  Ist mein – nur eine Perspektive des ganzen Willens? In der 1 Person Perspektive heißt wollen bewusste Rückkoppelung an innerste schöpferische Fülle.

Wille heißt begehren. Das Schöpferische selbst ist Willenskraft. Ist ein aktives Schulen der Konzentration, eine Ausrichtung, eine Absichtserklärung die nach Übereinstimmng mit demLebendigen sucht.

Martin Buber

Der freie Mensch ist der ohne Willkür wollende. Er glaubt an die Wirklichkeit und dh – er glaubt an die reale Verbundenheit der realen Zweiheit Ich und Du. Er glaubt an die Bestimmung und daran, dass sie seiner bedarf. Sie gängelt ihn nicht, sie erwartet ihn, er muss auf sie zugehen und weiß doch nicht wo sie steht. Er muss mit dem ganzen Wesen ausgehen, das weiß er. Es wird nicht so kommen, wie sein Entschluss es meint, aber was kommen will, wird nur kommen, wenn er sich zu dem entschließt, was er wollen kann. Es muss seinen kleinen Willen, den unfreien, von Dingen und Trieben regierten, seinem großen opfern, der vom Bestimmten sein  auf die Bestimmung zugeht. Da greift er nicht mehr ein und lässt doch auch nicht bloß geschehen. Er lauscht dem aus sich Werdenden, dem Weg des Wesens in der Welt, nicht um von ihm getragen zu werden um es selber so zu verwirkliche, wie es von ihm, dessen es bedarf, verwirklicht werden will, mit Menschengeist und Menschentat und Menschenleben und Menschentod. ( Scharmer – Theorie U)