Monatsarchiv für Dezember 2009

Werte – individuell und kollektiv betrachtet – Integrieren und transzendieren

20. Dezember 2009

Am 13 Dezember mit Kaminfeuer und leckerstem Essen haben wir den Freidenkerschein gemacht und sind getragen von der dem Ganzen immanenten Stille in Lichtungen und leere Räume in Verdichtungen und Arbeitsfelder eingetaucht

Begonnen haben wir mit der Bitte 3 individuelle und 3 kollektiv ausgerichtete Werte zu benennen

individuell

integrale Lebenspraxis
erfahren begreifen entwickeln – Persönliches Wachstum und Entwicklung – Streben nach Erkenntnis
Bewusst Sein – fühle tue bin ich als Reflexion
in Übereinstimmung mit inneren Werten zu leben – GEISTES gegenwärtig
sich selbst treu bleiben – Treue zu den mir Vertrauten, dem wir Bedeutsamen – innere Ausrichtung auf bewahren und vertiefen
Wahrheit – Radikalität – bejahen, anerkennen der eigenen Lebenswirklichkeit/ Wirksamkeit
Authentizität – die eigenen Gaben verwirklichen

Verantwortung
Verantwortlichkeit nach innen und außen , dem Ganzen gegenüber, übernehmen und tragen,Pflichtgefühl
Handeln zum Gemeinwohl / Gemeinschaftswohl Zivilcourage
Menschenfreundlichkeit / Aktzeptanz/ Respekt
Menschlichkeit – bewusst Leid vermeiden Würde wahren als Schutzzone und Wachstumsraum
Erfahrungen und Visionen austauschen und teilen

Spiritualität
Stille – wider den Lärm der Geschäftigkeit
Balance schaffen zwischen Freiheit und Fülle basierend auf dem Herzssutra
Tiefe – ergründen des inneren Raumes auf Wesentliches ausgerichtet sein
Erspüren des Willens( spiritueller Wille) im anderen – helfen zukunftsfähig zu werden ( das zukünftige Selbst im Blick)
Engagement für Wahrhaftigkeit – Protestare – einstehen für etwas, was mir am Herzen liegt – Risikobereitschaft
Achtsamkeit Neugierde Friede Mitgefühl Liebe
Ästhetik – Schönheit als Ausdruck von Eingestimmt sein

Das erkennen das Linearität gefährlich sein kann als Hinweis auf die Schattenkräfte der Hierarchie – eine Verwirklichungsholarchie heißt das Gewordene anerkennen in der Begrenztheit und das Muster des Zusammenhalts transzendieren. Frei werden für eine neue Begegnung.
Die Ausdehnung im Gebserschen Sinne ist kugelförmig ausstrahlend – hebt Zeit im Gewahrsein auf, läutert den gemeinsamen Raum.

Freiheit – als ein immer wieder auftauchender Wert führte dazu das wir spiral dynmics untersuchten hinsichtlich des Veständnisses was es kollektiv bzw individuell bedeutet

kollektiv

Verständnis und Einfühlungsvermögen – den inneren Raum durchlässig halten innehalten,
durchscheinend im Werden entstehen lassen das gemeinsame Wir
sich begleiten und dienen, nähren das was sich bildet aus dem Zwischenraum, dem intersubjektiven, dem dialogischen, dem Du
Nähe und Verlässlichkeit ergeben Vertraut Sein – das menschliche Pendant zu Bewusstsein im GEIST
Frage nach der Grenze zwischen innen – zugehörig zusammen und außen – angehörig zugeordnet – betrachtet werden als Teil von
tukun alan – die Welt zusammensetzen , zusammenfügen als Aufgabe der Kabbalisten
liberte egalite fraternite – die anhaltende Kraft der Revolution eines würdevollen Miteinanders immer neu einzulösen
tat twam asi
Engagement für Ökologie und Umwelt – handeln im globalen Sinne für eine Welt die für alle lebenswert ist
Impulsgeber sein , leadershipqualitäten entwicken
Kommunikation – offen sein Brillen und hüllenlos, vorbehaltlos der Tiefe anheimgegeben
Perspektivwechsel – Flexibilität – Ebenen und Zustandswechsel der GEISTESgegenwart anvertraut
Inszenierung – sich selbst in Frage stellen
üben die Körper Seele Geist GEIST Zusammenspiel improvisatorisch spontan zu halten
Im Tanz, in der Musik, in der Dichtung gleiten in den Zeit sich leiten lassen von der Augenblicklichkeit- kunstvoll

Gebsers Fortführung – wer nimmt sich dem Gebsers Sicht auf die Kunst des 21 jahrhunderts anzuwenden – was ist das integrale an der Kunst, den Kunstformen der Gegenwart?

WIE BILDET SICH BEWUSSTSEIN?
Lässt sich Bewusstsein herstellen, einladen, hervorufen ( aus was)?
Wie anders als im modus der Resonanz, in der Kommunion die die Kommunikation transzendiert stellt sie sich dar?

Verhindert, beschattet unser überzeugt sein unser Zeuge sein??
Entsteht Schatten durch Abgabe an Verantwortung an das Umfeld – verliert den Bezugspunkt zum offenen Raum des Gewahrseins, wird eigendynamisch, kreist wie Planeten in Umlaufbahnen – seltsam losgelöst.
Zugleich ein Verlust an Zentrierung und Kraft – wenn es gelingt alles Rückzubinden ( religio) an die eigene verendende Unendlichkeit kehrt Stille ein, kehrt den Unsinn aus.

Wie hängen integrieren, transzendieren zusammen? Was heißt konkretisieren im gebserschen Sinne?
Heißt integrieren überwinden, hinter sich lassen oder einen angemessenen Platz zuteilen samt Kontext, bewahrheitet und begrenzt gleichermaßen? Bezieht sich transzendieren auf die 3 Person Perspektive – auf die Fähigkeit ein Muster quasi als zugrundeliegende
Einheit zu erkennen. Das Verbindende über das vereinzelte Ich Subjekt , aufgehoben in der Wir Präsenz als dynamische Fließform zu erkennen.
Evolvieren Schatten?? oder sind es verwahrloste Impulse die sich verformt haben bis zur Unkenntlichkeit, daher als fremd erlebt werden? Welche Rolle spielt der Wille – und was ist das – bei der Integration? Ist es das Instrument des Ichs – des ausgereiften Individuums, der Individualität- die sich durch die Tat, die Handlung in der Welt Raum verschafft?

Das Wohlwollen mündet und entstammt dem ins ich versammelten Mensch sein, Mut und Gnade. Ist Wille der Kreuzungspunkt von Individualität und GEIST? Der Schmelzpunkt an dem das Bewusstsein kulminiert – sich umstülpt in GEIST?

Wir ringen um den Bezug, die Verbindung zwischen dem
Individuum als dem unteilbaren und dem Bewusstsein als dem nondualen dem nicht zwei

In der gemeinsamen Meditation taucht ein begeistern auf, ein Inspiriert sein- möglicherweise entspricht das Bewusstsein dem Raum Zeit Kontinuum.