Monatsarchiv für Juni 2007

9. Integraler Salon – ISAM – Sonntag, 24.Juni 2007

26. Juni 2007

Durchbruch Integrale Inszenierung    

„zum Auftakt eines neuen Zyklus“
Motivation – eine Entwicklungslinie im Geflecht des integralen Psychogramms, die eine Schlüsselfunktion inne hat.

Was lässt mich wie leben? Gibt es einen Beweggrund, einen Leitgedanken?

Ein Motiv schöpft seine Kraft aus dem subtilen Bereich – begeistert sein an der Schwelle zum Sichtbaren, eingewoben in das noch nicht und das nicht mehr. Intention, die Absicht wird gebildet von dem Spannungsbogen der zwischen der wahrgenommenen Realität und der leuchtenden Vision entsteht,  der den Pfeil der Tat trägt, die Handlungen hervorbringt.

Wir untersuchen gemeinsam die Qualitäten eines Anfängergeistes.
Ohne Eros geht gar nichts – d.h. erleben das wir auf einer Stufe alles Verfügbare ausgelotet haben – translativ und beginnen uns zu langweilen und Löcher in die Luft zu starren, unerwartet tun sich Lücken, Lichtungen auf  und eine Art Sog in neues, unbekanntes Gelände entsteht – ein transformativer Prozess setzt ein.

Eros Evolution – Transformation Translation im wilberschen Verständnis

Die Herausforderung ist: mit Weisheit und Mitgefühl unterscheiden zu lernen was es zu verabschieden gilt, was verwandelt wird und den Mut aufzubringen sich neu zu entwerfen – für eine  integrale Inszenierung die Regie zu übernehmen. Die eigene Praxis zu verändern, eine neue Welt aufzuspüren, anders in Kontakt zu sein mit der „Welt“ im Ganzen. Mit offenem Herzen leben, wir praktizieren Tonglen

Die Konstanten unserer Wirklichkeit, Kontexte unserer Weltsicht in Frage stellen, auf ihre Transparenz, ihre Durchlässigkeit hin zu kontakten stellt mentale Konstrukte, Identitäten und Sicherheitsbestrebungen auf den Prüfstand. Die Aussicht einer komplexeren Wirklichkeit angehören zu können bringt die unverarbeiteten, abgelagerten und verdrängten Anteile unseres Selbstsystems auf die Plattform. 

Wir experimentieren mit dem Schatten, dem Dämon des Besserwissers um den Daimon freizulegen 
In unserer informativen Welt:  uns an Achtsamkeit erinnern, um aus bloßem Wissen  tiefgründiges Wissen werden zu lassen. In Worten von Ken: „Erleuchtung ist nicht AllWISSEN, sondern Nicht-Wissen, die völlige Befreiung vom Krampf des Wissens, das sich immer auf die Welt der Form bezieht, während man in Wahrheit nichts als formlos ist.“ ( Einfach Das . S 190)

Der eigenen Intuition trauen – Was interessiert mich wirklich? Was will ich verwirklichen?

Die mühsame / mühselige Arbeit der Integration, getragen von Wille und Einsicht in Notwendigkeiten, offen für Spontanes. Mit Hilfe der Interpretation,  das Hören kultivieren, das Sprechen nach innen und in die Tiefe öffnen.

Werkzeuge mit denen es gelingen kann die Ideen und Träume die wir haben umzusetzen, zu manifestieren.

Die integrale Matrix bietet hier ein elastisches Netz an Möglichkeiten.
Wir untersuchen  den Lernprozess mit Kofman

Auf einen tiefsinnigen Tag und herzlichten Austausch freue ich mich; wir können so das Wetter hält im Garten achtsames Gehen üben und Prajnaparamita – den offenen Himmelsraum bewandern.

8. Integraler Salon – Sonntag 20. Mai 2007

25. Juni 2007

Pinsel Kreativität und authentisches Selbst

stehen diesmal im Mittelpunkt des Salons
Schöpfung schöpferisches Geschöpftes. Wir inszenieren unser Leben nach unseren Sichtweisen die bestimmte Perspektiven und Phänomene in den Focus bringen. Kreativität – eine Entwicklungslinie – jene der es gelingt Unsichtbares sichtbar, unscheinbares erlebbar zu machen, Schwingungen im Miteinander in Sprache zu bringen. Die Verbindungen aufzeigt und Lösungen möglich macht.
Als Selbstlinie – bezeugt die Biographie unsere Integrität, die Fähigkeiten Grenzen zu erweitern, neue Inhalte aufzunehmen, zu verkörpern damit umzugehen…Das authentische Selbst lebt vom Gewahrsein der Gegenwart, dem offenen Herzen und dem Mut

sich in Frage zu stellen, den inneren Impulsen in ihrem Aufsteigen Mitgefühl und Achtsamkeit hinzuzufügen.
Nachlesen könnt ihr zu dem Thema in den „what is entlightment (wie)“ Heften im Dialog Wilber-Cohen.
Anknüpfend an den letzten Salon ist der evolutionäre Impuls ein mitmenschlicher Schöpfungsakt

der sich auf der Matrix des nondualen – über das kausale – ins Subtile ins sinnlich fassbare

tastet. Mir liegt für diesmal daran jedem einzelnen Zeit und Raum zu gewähren sein perönliches, schöpferisches Potential einzubringen, das wofür dein Herz höher schlägt, wofür du Leidenschaft entwickelst, Durchhaltevermögen und Wagemut.
So – Merkt euch für die kommenden Monate den 3. Sonntag im Monat vor – so kehrt Regelmäßigkeit ein.

Susanya, die von einem ergreifenden Retreat auf dem Berg wieder im Tal ankommt

Aramäische Jeshua

19. Juni 2007

Abwun d`bwaschmaja
Oh du , der/die du aus dem Atem des Lebens kommst,
welcher alle Bereiche, alles Schwingungsebenen mit Licht und Liebe mit Segen erfüllst
Das Absolute, einzig Seiende, die reine Einheit, der schöpferische Atem, der vom Absoluten ausgeht, das Eindringen der Vibration in den Leib ( abwun)

Nethkadasch schmach
Möge dein Klang und dein Licht in meinem Allerheiligsten erfahren werden , an jenem Ort in mir wo ich daheim angekommen bin von Frieden erfüllt und nicht verletzt werden kann

Tete malkuthach
Lass das ICH KANN des Kosmos durch uns hindurch wirken – die Schöpferinnenkraft
Die das kleine Ich überwindet und einmünden lässt in das Reich Gottes

Nehwe tzevjanach aikana d´` bwaschmaja af bàrha
Im Dichtesten und im Feinsten, es ist überall das gleiche Licht und Leben.
Lass deinen Willen Wirklichkeit sein – im Universum, in allem was vibriert,
wie auf der Erde, dem was manifestiert und dicht ist

Hawvlan lachma d`sunkanan jaomana
Gib uns das heilige Brot der Liebe, Mitgefühl, Weisheit und Einsicht, Bammherzigkeit und Mut für unseren täglichen Bedarf im Miteinander des Gewebes der Verbundenheit -sophia

Waschboklan chauben/ wachtahen
Aikana daf chnan schwoken l chaijaben

Löse die Stränge und Fehler, die uns binden sowie wir die Schuld anderer loslassen. Lass uns die gleiche Freiheit von unserem Fehlern und Eindrücken erfahren, die wir anderen zugestehen und Geduld mit uns selbst praktizieren

Wela tachlan l `nesjuna
Lass uns nicht durch oberflächliche Dinge getäuscht werden und
uns in Geschäftigkeit verlieren. Wir erinnern unseren Ursprung im Segen

Ela patzan min bischa
Befreie uns von dem was uns von unseren wahren Aufgaben abhält

Metol dilachie malktutha wahaila wateschbuchta l àhlam alrim
Aus dir kommt der allwirksame Wille, die lebendige Kraft zu handeln
das Lied das alles verschönert, sich von Zeitalter zu Zeitalter erneuert
die kreative Energie Gottes Glanz Leuchten und Schönheit

Amen
Besiegelt im Vertrauen, Glauben und der Wahrheit
Ich bestätige dies mit meinem ganzen Sein

  • Privat
  • Kommentare deaktiviert für Aramäische Jeshua