3 und 1 Körper – Sinnliches und Schwingendes im Wir raum

17. Februar 2010

24 Januar  2010 zu dreizehnt eintauchen in das sinnliche, subtile Miteinander , bereit den Zeugen auftauchen zu lassen, verwurzelt und gut geerdet in das gebildete Miteinander. Die magische Zahl 12 plus 1 trägt.

Wir sammeln was in uns wach wird wenn es um die drei Körper geht.

Der sinnliche Körper

gibt Kunde, Balance Wohlgefühl Leichtigkeit . Eingewoben sein durch die Rolle, in Kontexten geprägt durch Erwartung und Entsprechung. Kann Sicherheit bieten und auch Einengung und Fixierung bedeuten. Ort der reaktiver Muster, die durch die Erfahrung gebahnt sind. Der Ort indem das Begehren nach creativem Ausdruck  erwachen kann. Die Einladung die Erde in uns spüren,  im Herz Bauchraum tragen – aufrecht sein, aufrichtig,  eine aufrichtende Kraft erwägen. Dort wo Aggression das Spüren blockieren kann. Zelluläres Bewusstsein, inhärent lebendige Potentialität vibrierend – sickernde Emotionen, die sich mit der Lebenskraft verbinden

der subtile Körper

Klarheit , Freude,  Neugierde,  Spannungsfeld Unsicherheit, Körperwirrnisse ,Sensorium für Mustererkennung, imaginative Prozesse, Bildschöpfungsraum, Seelenkörper,  kann wachgerufen werden. Ist in der Essenz bedingungslose Liebe, die sich als Offenheit ausdrückt. Herzensöffnung mit Schwingungsfeld, das durch Ausrichtung auf ein Du strahlend werden kann – Intuition . Übergangsraum – Passage  des Einsamen, der herausgefallen ist aus der Verbundenheit, depressiv bleibt.  Im Selbstausdruck unterdrückt , hin zum Sozialkontakt sich aktiv ausrichtend, den intersubjektiven Raum erkundend mit der Frage :was entspricht mir im Wir?

der nonduale bezeugende Körper

flow – rausfallen aus der Welt in die Heiligkeit,  Freiheit und Grenzenlosigkeit, immer wissend. Das authentische Sein im Grenzgang , im Spannungsfeld des Mentalen, Ausflockung der Gedanken. Die Gefahr der Gedankenreproduktion, als in sich geschlossener Vorgang, der abtrennt realisieren. Ein Raum der Erkenntnis indem die undurchsichtige Welt  als  etwas Aufgehendes erlebt , als schön empfunden werden kann. Gefahr der Bewertung des  Zensors bannen. Lichtblick – reine Essenz. Leere aus der alles auftauchen kann

Die Gleichgültigkeit anerkennen,  allem den Wert des in Erscheinung tretenden beimessen und Gleichmut willentlich aktivieren als Chance ergreifen. In der Pathologie das verschlossen sein und sich selbst  als handlungsunfähig erleben.Verflossene Zwischenräume – Zwischenstände im Nichts.  Eine Instanz ,die wahrnimmt. Erlelbbar wie im schwarzen flüssigen Samt allein zu sein – zugleich massiv und grenzenlose Stille. Öffnung zum Jetzt ermöglicht Öffnung zum Wir, eröffnet das Göttliche im Augenblick.

Wir fragen nach der Art , dem Schwingungsmuster eines Wir Gefühls

Woran spüren wir unser Verbundensein? Ein Hinweis ist das Inter-esse, das Zusammensein im zwischen, uns Sinn stiftendes, schaffendes, das sich als Wert und Würde ausdrückt im Erfüllt sein, in erfühltem Sein.

Wichtig scheint es uns als nächste Stufe die Vorbehalte zu äußern, die das Ich vor der Größe des Wirs zurückweichen lassen. Die Ängste , das nicht Dasein können, Gefühle wie Trauer Verzweiflung, Enttäuschung als Stimmungsbilder im Inneren, als Filter der Wahrnehmung, als geronnene Gefühlsmuster.

Die Vision ist, das  ein leichteres,leuchterendes miteinander möglich ist. Als  Bild taucht ein kugelförmiger Raum auf . Wir üben Fragen wie Anker in die Tiefe zu setzen, über den Wissenspool in den Wirbel des bejahten Nichtwissens zu gelangen. Uns arrangieren mit der pulsierenden Unschärfe. Der alte – gewordene, gewohnte  Wir Kontakt bleibt eine Reling, eine Absprungsbasis.  Wechsel von der Ausrichtung  auf ein Ziel , als das  in der Ferne liegende im Abstand zum gegenwärtigen Zustand – hin zum unmittelbaren Sinn als erlebbarer, sich gestaltender  Prozess.

Wichtig  ist die Intention zur achtsamen Offenheit, zum Gleichmut, die aktiv von der reifen Individualität aufgebaut wird, spiritueller Wille in Aktion.

Wer gibt dem Wir ? Der geistige Raum als gemeinsamer Hintergrund wird substantiell, bildet sich durch Herzgeist, durch inwendige Sammlung .

Der Begriff der selbstreflexiven Resonanz heißt fähig zu werden eine Metaebene zu halten, indem der Entstehungsprozess als Kontext für das Erscheinende verifziert, bewahrheitet wird. Übereinstimmung unten links durch aktualisieren . Gesichert wird das Emporsteigen in neue Freiräume durch sprachliche Rückkopplung an bereits als verbindlich und verständlich anerkannte Aussagen.

Das Wir als Kulturbilderaum – als Schöpfungsfeld.

Die Frage nach dem Nicht Wir – wirft den Grenzbegriff auf. Der Nexus als verbindendes Muster. Unterscheiden zwischen dem intersubjektiven Wir unten links und dem subjektiven , in mir individuell gebildeten Wir. Gibt es ein grundlegendes Bedürfnis nach dem Wir? In welchem Verhältnis steht es zur Sprache? Wann zerredet ein Ich ein wir und wann ermittelt es den geistigen Raum, der durch Sprache mitteilbar wird ,der das Verbindende in das differenzierende stellt, integriert. Kann der geteilte geistige Raum das plastische Denken fördern? Was heißt dann Besinnung auf Wesentliches? Welchen Zustand des Wirs beschreibt das?

Präsenz anbieten heißt die Schwelle von innen nach außen  durchsichtig, durscheinend werden lassen.

Resonanz aufbauen heißt  die Schwelle von außen nach innen permeabel, durchlässig werden lassen.

Im Gesprächsverhalten unterscheiden zwischen einem Angebot , das Raum schafft für freies Handeln im eigenen Inneren als Hörraum. Und einer Anspruchshaltung, die  etwas bestimmtes hervorrufen will. Erzeugt und eröffnet im Hörenden Impulse, mit unterschiedlichen Wirksamkeiten. Ersters eröffnet den Zukunftsraum und sichert das Strömen, basierend auf der Weisheit des unmittelbaren, dem Geist der sich versammelt , wenn zwei oder drei in einer Intention versammelt, gesammelt sind. Zweiteres kann provocant Grenzen bewusst machen im Erfahrungs, im wissenden Raum, und darüber die Lücke aufspüren, die sprungbereit macht.

Die Transzendenz als Mittlerin zwischen Wißbegier als Bedürfnis und Erkenntnis , als Wahrheitssuche, die sich selbst genügt.

Existenz, Essenz und Evidenz

Ist existentielles Bewusstsein bezogen auf die Fähigkeit eine Selbststruktur aufzubauen und aufrechtzuerhalten, eine evolutionäre Kompetenz.  Ist essentielles ein Bewusstseinsakt, eine Zustandserfahrung mit vertiefender Wirksamkeit, eine spirituelle Kompetenz?  Ein Geistesblitz als Chance zur Evidenz, unmittelbar einleuchtend das Ergebnis, der Ereignishoriont beider Kompetenzen?  Zu unterscheiden von effort, der bemühten Anstrengung und dem  Esprit, als Lust am Spiel eines freiwilligen Daseins.

Zusammen SEIN, das aus dem Zusammenhalt entsteht ist beginnendes Wir das das Sein schafft.

Gemeinschaften schaffen Gemeinsames. Mehrwert durch das andere. Den Unterschied erfühlen und erfüllen, ausfüllen mit der Bereitschaft der Annäherung, des Ausgleichs, der Befriedung, statt positional zu beharren.

Den Zwischenraum läutern,  die Stille reifen lassen, gemeinsam schweigen, randlos. Der individuellenKraft, die in Bewegung , nach Ausdruck drängt, in Intensität transzendieren, lösen aus der reaktiven Form ( suspendieren, in der Schwebe halten), in Resonanz das keimende Ich bringen. Bereit neue Schwingungsmuster zu focusieren.

Was ist relevant für das Auftauchen des Wirs? als Schlussakt experimentieren wir mit den aufgetauchten Begriffen in Zweierformationen, die sich als Perspektiven im Gespräch aufeinander beziehen.

Imagination dient der  Konfiguration, der  Musterkennung – Den Kontext des Auftauchenden aufbereiten, Zugang zu kosmischem, dem nächst größeren  als gemeinsames Dunkelfeld – Frage: Wir wirkt Intonation – Klangbilder?

Intuition ermöglicht Komplexitätsvereinfachtung- Subtiles Wahrnehmen beruht auf der transzendierenden Kapazität der Seele, zeigt als Zustand horizontaler Ausdehnung. Phänomenologische Herangehensweise, das Unbekannte erschließen, die Randerscheinung zentral werden lassen. Tieferes Wissen, übereinstimmung mit Gesetzmäßigkeiten, Wahrheit als gemeinsamstes. Eine Eingebung, die empfangen wird. Ein dialogisches Geschehen, die Anbindung an eine höhere Weisheit erlaubt. Die Zukunftswahrscheinlichkeit gegen das Abrutschen in die Vergangenheitsmöglichkeit sichert.

Intention dient der  Konkretion.- Im Unterschied  einerseits zum Instinkt, als Überlebenssichernde Selbststruktur basiernd auf der Evolutionsbiologie.  Andererseits zu IntelligenzEN, als anpassungsoptimierende Selbstpotentialisierung. Eine  handlungsleitenden Kompetenz, die zwischen der Ruhe des Erreichten und der Unruhe des Entstehenden federführend ist.

Inspiration schafft Konzeption /Konzepte, Zusammenschlüsse.  Erlebbar  als  Musenkuss , Geistesblitz , als schöpferischer Impuls um Neues zu schaffen, das sich im Wir als Feld ver-WIR-klicht.

Inszenierung ermöglicht  Konstellation. Sich des nicht nicht inszenieren können  bewusst werden. Inszenierung in Inszenierung in Inszenierung, als fortlaufende Aktualisierungschance zur Freiheit hin. Das Ich im Wir erfinden, das Wir im ich erlösen.

freien Radikalen Verantwortung für freiwerdende Energie als Integration.  SchattenInclusion ( Inclusion -Sicherheitslücke im skriptbasierter Web, Zellbiologie – Einschluss) erweitert den Interpretationsrahmen.  Wichtig im Umgang damit ist eine Beziehungskultur, Achtsamkeit, Charakter, Empathie und Kommunion.

Nebst dem reichen DENKMAHL haben wir wunderbar gespeist, viel gelacht, gerungen, uns gewunden und gewundert. Danke Danke Danke

Zur Nachlese empfohlen – Rudolf Steiner – Erkenntnis der höheren Welten, Shri Aurobindo – Integrales Yoga

susanya

Integrale Szene aktuell

7. Februar 2010

eiqualle

Aktuell – Donnerstag 10 Juni – 19 bis 21.30 Uhr

Am Westpark 7 im TZW – Therapiezentrum West

unique self – das einzigartige Selbst leben heißt die persönliche Perspektive  als göttlich anzuerkennen  und sie als solche als Gabe und Verpflichtung zu betrachten, als den eigenen Beitrag zu evolutionärer Spiritualität, der dringend gebraucht wird. Wie können wir uns dessen gewahr werden und welche Formen braucht es im Umgang miteinander.

Wir befassen uns mit Aspekten dieses Ansatzes, als Vorbereitung zum workshop am 24 Juni in der Lothstraße 5.

Seit November 2009 gibt es die Integrale Szene in München Stadt, ein circa 3 stündiges Abendangebot, jeden 2 und 3 Donnerstag im Monat am Westpark.

Im www.tzw-muenchen.de , zu Gast bei Peter Tillmann, experimentieren wir mit dem Aufbau und der Entwicklung einer offenen community, sangha, Formation.

Offen für integral Interessierte und evolutionär Ausgerichtete Mitmenschen bieten wir ein forum für Austausch und Kennenlernen der Integralen Philosphie

Jeden 2 Donnerstag ist ILP – die integrale Lebenspraxis Inhalt des Abends. Die  4 Module, Körper, Geist, Schatten und spirit  werden von den Teilnehmenden mit Methoden ihrer eigenen Praxis gegenseitig vorgestellt.

Idee ist es die eigene Praxis zu vermitteln, an den Fragen zu reifen und unter integralen Gesichtspunkten zu vertiefen.

Ein offener Zeit-Raum bleibt für das WIR als Spielfeld.

Jeden 3 Donnerstag geht es um die “ lebendige Theorie“, die integrale Matrix an sich, Aktuelles wie Seminare, Tagungen und einen selbstgewählten Focus.

In Form eines moderierten Dialogs wechseln sich Beiträge mit dialogischen Erkundungen ab, Meditation und spontanen Inszenierungen wird Raum gegeben.

Themenrückblick

im Februar beschäftigen wir uns , angelehnt an Fasching, die Maskenzeit, mit dem Schatten. In der Praxis  der 3 2 1 Prozess. In dem Diskurs geht es  um Trauma in Abgrenzung zum Schatten  – Klaus Lang – vermittelt uns Grundlagen zur Unterscheidung und Herangehensweise. Rainer Weber wird sich mit Definitionen des Schattenbegriffs und Anregungen zu der Frage kollektiver und individueller Schatten einbringen.

im März beschäftigen wir uns mit  integralem coaching. Karsten Beuchert berichtet aus einer Forschungsgruppe innerhalb einer Projektgruppe im timeless wisdom Training von Thomas Hübl. Lydia Herold wird spiral dynmics durch Rolf Lutterbecks Ansatz  für das Unternehmen darstellen.  Als special guest haben wir Roland Günther eingeladen der aus seiner Unternehmertätigkeit eine Variante des SPI vorstellt.

im April geht es um big mind. Nachdem Diane Hamiliton dieses Jahr Gast auf der Tagung des integralen Forums ist und bereits im März in der Villa Unspunnen big mind vorstellt greifen wir das auf.

Im Mai werden wir uns ebenfalls als Vorbereitung zu dem Seminar der beiden mit dem unique self befassen, in Bezug und möglicherweise Abgrenzung zum authentischen selbst von Andrew Cohen. Ein Aspekt in diesem Kontext wird der Wille sein, bezugnehmend auf das Buch von Tom Amarque.

im November der Tod, das Sterben, die Bardozustände

im Dezember haben wir uns intensivst  dem zweiten Gesicht Gottes und der Praxis des Gebetes zugewendet.

Im Januar ging es um Neurophysiologie unter dem Aspekt Angst  und die Chancen der Neukonditionierung.

Integraler Salon Isam aktueller Zyklus

7. Februar 2010

ISAM – integrale Salon München

Integraler Wirbel

aktueller Salon – Sonntag der 13 Juni 2010

Zum grande finale das unique self und die Frage wie können wir uns in der Entwicklung unser Erleuchtung, Fülle unterstützen. Wir beschäftigen uns mit den Fragen die auch im workshop auf uns zukommen und ich gebe ein paar Einblicke in das aktuelle Teleseminar von Marc Gafni.

Wir treffen uns tendentiell den dritten Sonntag im Monat von 10 bis 17 Uhr in der Haimhauserstr. 46  in 85716 Unterschleissheim / Lohhof Süd.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln  erreichbar über die S1 Richtung Flughafen, in den Bus 219 a steigen bis zur Haimhauserstraße. Wahlweise mit der U6 Richtung Garching Forschungszentrum in Garching Hochbrück austeigen und ebenfalls den Bus 219a nehmen. Parkplätze sind vorhanden.

Da wir gemeinsam speisen lebt der Tag von den mitgebrachten Gaben fürs Büffett. Eine Kultur des Schenkens zu etablieren heißt nach eigenem Ermessen Wertschätzung in Form eine Spende auszudrücken.

Im aktuellen Zyklus befassen wir uns mit dem WIR – der kollektiven Weisheit

Begonnen am 22 November mit der Frage was ist Das Wir GefühlWas ist ein wir eigentlich und wie können wir es fühlen? Wodurch taucht es auf? Womit nehme ich es wahr?

Am 13 Dezember ging es um spiral dynamics und die Vorbedingungen zum Wandel von einer Stufe zur nächsten.

Am 24 Januar ging es um die Wahrnehmung des Wirs durch unsere 3 Körper.

Am 21 Februar werden wir uns dem  U Prozess, den Aufmerksamkeitsfeldern und der Stille als Keimzone für Kreativität widmen. Komunion als Wendepunkt für das reife Ich.

Am 21 März treffen wir uns zur Frage des Eros als treibende Kraft und die Spannung die im Ich entsteht wenn das Wir zur Hingabe einlädt. Die Qualitäten eines weiblich männlich balancierten Menschseins als Chance für ein second thier Bewusstsein. Was ist dadurch möglich an Miteinander?

Am 18 April untersuchen wir  bestehende Formationen die sich dem integralen, evolutionären Impuls verschrieben haben. Mit der Frage wie und durch was gelingt der Zugang zu einer höheren, komplexeren Wirklichkeit und gleichzeitig eine Manifestation die dem Wohle des Ganzen dient.

Am 16  Mai nah dran am Kirchentag Spiritualität heute, was suchen wir wirklich?

Werte – individuell und kollektiv betrachtet – Integrieren und transzendieren

20. Dezember 2009

Am 13 Dezember mit Kaminfeuer und leckerstem Essen haben wir den Freidenkerschein gemacht und sind getragen von der dem Ganzen immanenten Stille in Lichtungen und leere Räume in Verdichtungen und Arbeitsfelder eingetaucht

Begonnen haben wir mit der Bitte 3 individuelle und 3 kollektiv ausgerichtete Werte zu benennen

individuell

integrale Lebenspraxis
erfahren begreifen entwickeln – Persönliches Wachstum und Entwicklung – Streben nach Erkenntnis
Bewusst Sein – fühle tue bin ich als Reflexion
in Übereinstimmung mit inneren Werten zu leben – GEISTES gegenwärtig
sich selbst treu bleiben – Treue zu den mir Vertrauten, dem wir Bedeutsamen – innere Ausrichtung auf bewahren und vertiefen
Wahrheit – Radikalität – bejahen, anerkennen der eigenen Lebenswirklichkeit/ Wirksamkeit
Authentizität – die eigenen Gaben verwirklichen

Verantwortung
Verantwortlichkeit nach innen und außen , dem Ganzen gegenüber, übernehmen und tragen,Pflichtgefühl
Handeln zum Gemeinwohl / Gemeinschaftswohl Zivilcourage
Menschenfreundlichkeit / Aktzeptanz/ Respekt
Menschlichkeit – bewusst Leid vermeiden Würde wahren als Schutzzone und Wachstumsraum
Erfahrungen und Visionen austauschen und teilen

Spiritualität
Stille – wider den Lärm der Geschäftigkeit
Balance schaffen zwischen Freiheit und Fülle basierend auf dem Herzssutra
Tiefe – ergründen des inneren Raumes auf Wesentliches ausgerichtet sein
Erspüren des Willens( spiritueller Wille) im anderen – helfen zukunftsfähig zu werden ( das zukünftige Selbst im Blick)
Engagement für Wahrhaftigkeit – Protestare – einstehen für etwas, was mir am Herzen liegt – Risikobereitschaft
Achtsamkeit Neugierde Friede Mitgefühl Liebe
Ästhetik – Schönheit als Ausdruck von Eingestimmt sein

Das erkennen das Linearität gefährlich sein kann als Hinweis auf die Schattenkräfte der Hierarchie – eine Verwirklichungsholarchie heißt das Gewordene anerkennen in der Begrenztheit und das Muster des Zusammenhalts transzendieren. Frei werden für eine neue Begegnung.
Die Ausdehnung im Gebserschen Sinne ist kugelförmig ausstrahlend – hebt Zeit im Gewahrsein auf, läutert den gemeinsamen Raum.

Freiheit – als ein immer wieder auftauchender Wert führte dazu das wir spiral dynmics untersuchten hinsichtlich des Veständnisses was es kollektiv bzw individuell bedeutet

kollektiv

Verständnis und Einfühlungsvermögen – den inneren Raum durchlässig halten innehalten,
durchscheinend im Werden entstehen lassen das gemeinsame Wir
sich begleiten und dienen, nähren das was sich bildet aus dem Zwischenraum, dem intersubjektiven, dem dialogischen, dem Du
Nähe und Verlässlichkeit ergeben Vertraut Sein – das menschliche Pendant zu Bewusstsein im GEIST
Frage nach der Grenze zwischen innen – zugehörig zusammen und außen – angehörig zugeordnet – betrachtet werden als Teil von
tukun alan – die Welt zusammensetzen , zusammenfügen als Aufgabe der Kabbalisten
liberte egalite fraternite – die anhaltende Kraft der Revolution eines würdevollen Miteinanders immer neu einzulösen
tat twam asi
Engagement für Ökologie und Umwelt – handeln im globalen Sinne für eine Welt die für alle lebenswert ist
Impulsgeber sein , leadershipqualitäten entwicken
Kommunikation – offen sein Brillen und hüllenlos, vorbehaltlos der Tiefe anheimgegeben
Perspektivwechsel – Flexibilität – Ebenen und Zustandswechsel der GEISTESgegenwart anvertraut
Inszenierung – sich selbst in Frage stellen
üben die Körper Seele Geist GEIST Zusammenspiel improvisatorisch spontan zu halten
Im Tanz, in der Musik, in der Dichtung gleiten in den Zeit sich leiten lassen von der Augenblicklichkeit- kunstvoll

Gebsers Fortführung – wer nimmt sich dem Gebsers Sicht auf die Kunst des 21 jahrhunderts anzuwenden – was ist das integrale an der Kunst, den Kunstformen der Gegenwart?

WIE BILDET SICH BEWUSSTSEIN?
Lässt sich Bewusstsein herstellen, einladen, hervorufen ( aus was)?
Wie anders als im modus der Resonanz, in der Kommunion die die Kommunikation transzendiert stellt sie sich dar?

Verhindert, beschattet unser überzeugt sein unser Zeuge sein??
Entsteht Schatten durch Abgabe an Verantwortung an das Umfeld – verliert den Bezugspunkt zum offenen Raum des Gewahrseins, wird eigendynamisch, kreist wie Planeten in Umlaufbahnen – seltsam losgelöst.
Zugleich ein Verlust an Zentrierung und Kraft – wenn es gelingt alles Rückzubinden ( religio) an die eigene verendende Unendlichkeit kehrt Stille ein, kehrt den Unsinn aus.

Wie hängen integrieren, transzendieren zusammen? Was heißt konkretisieren im gebserschen Sinne?
Heißt integrieren überwinden, hinter sich lassen oder einen angemessenen Platz zuteilen samt Kontext, bewahrheitet und begrenzt gleichermaßen? Bezieht sich transzendieren auf die 3 Person Perspektive – auf die Fähigkeit ein Muster quasi als zugrundeliegende
Einheit zu erkennen. Das Verbindende über das vereinzelte Ich Subjekt , aufgehoben in der Wir Präsenz als dynamische Fließform zu erkennen.
Evolvieren Schatten?? oder sind es verwahrloste Impulse die sich verformt haben bis zur Unkenntlichkeit, daher als fremd erlebt werden? Welche Rolle spielt der Wille – und was ist das – bei der Integration? Ist es das Instrument des Ichs – des ausgereiften Individuums, der Individualität- die sich durch die Tat, die Handlung in der Welt Raum verschafft?

Das Wohlwollen mündet und entstammt dem ins ich versammelten Mensch sein, Mut und Gnade. Ist Wille der Kreuzungspunkt von Individualität und GEIST? Der Schmelzpunkt an dem das Bewusstsein kulminiert – sich umstülpt in GEIST?

Wir ringen um den Bezug, die Verbindung zwischen dem
Individuum als dem unteilbaren und dem Bewusstsein als dem nondualen dem nicht zwei

In der gemeinsamen Meditation taucht ein begeistern auf, ein Inspiriert sein- möglicherweise entspricht das Bewusstsein dem Raum Zeit Kontinuum.

Susanya bei Ken Wilber

8. Dezember 2008

Susanya zu Besuch bei Ken Wilber

Synapse 21

8. August 2008

Gemeinschaftsbildung als kreativer offener Raum in einer lebendigen Mitte ist für mich die tragende Vision für das 21 Jahrhundert. Im Westen ist die Chance ein höchst indiviualistisches Wesen – ein Original – zu werden gegeben. Ohne Erfahrung einer “origin” – einer ursprünglichen Quelle – die in der Spiritulalität auftauchen kann und ohne Einbindung in eine werteschaffende Gemeinschaft vermissen wir den Sinn unseres Daseins.

Unser Ringen um Autonomie und Verlangen nach Zugehörigkeit bestimmen das Entfalten unseres Potentials. Der eigenen Bestimmung gemäß leben, authentisch d.h. in Übereinstimmung mit den gebildeten Werten, bietet Handlungsspielraum. Angesichts der globalen Herausforderungen engagiere ich mich dafür einen Ort in Verbindung mit Anderen zu schaffen, die Zukunft gestalten wollen.

Mein Beitrag dafür sind die Achtsamen, eine Matrix, in der Integrales (von Herzen Dank an Ken Wilber), das Medizinrad, das Mandala (innigste Dankbarkeit an Lama Tsültrim Allione) Gestalt gewinnen aus der Keimzelle meiner Visionssuche 2002.

Essenz und Ekstase – Tantra als Weg heißt für mich die Bedingtheiten des Lebens zu tranzedieren und in Weisheit zu bewahren. Im Wissen um das Geschenk des kostbaren Menschenkörpers als Instrument zur Erleuchtung und dem Zauber der dem “Frau und Mann Sein” innewohnt, liegt mir daran Heilsames und Heiliges im Umgang miteinander zu leben.

Tanz als sichtbares Gebet, als dynamisches, strömendes, energetisches Feldgewahrsein, als Ausdruck von Schöpfungsenergie, ist von Anbeginn an ein Zugang zu Tiefe und Wahrhaftigkeit im Augenblick. Brücke von der Innenwelt über die Gebärde in den Ausdruck und zugleich Angebot und Einladung. Grenzen entstehen aus aufeinanderprallender Kraft und lösen sich im formlosen Raum auf.

Sophia und Prajnaparamita – die weibliche Weisheit zu vermitteln und spirituelle Wurzeln zu schaffen sind Bedingungen um radikal und als Freifrau handeln und gestalten zu können. Es besteht die Notwendigkeit die Geschichte der Frauen ins Bewusstsein zu heben und die damit verbundenen Traumen und Verzerrungen sichtbar zu machen. Ein Ort für Frauenkraft in der altes Wissen gefeiert wird und an dem die männliche Präsenz und Kraft zutiefst willkommen ist, um neue Weisheiten gemeinsam ins Leben zu rufen.

Eine eigene Sprache zu finden, in Übereinstimmung zu kommen mit dem was wir auslösen durch unser So-Sein, vermittelt das Gefühl, der eigenen Bestimmung gemäß zu leben. Wir brauchen einander um uns zu bezeugen, zu bebrüten, zu gebären und zu bestatten. Nacktsein, sichtbar und verletztlich in dem das wir Gestalt werden können nur auf dem Hintergrund des Gesehen, gespiegelt werdens, ist ein Risiko.

Sprache als Medium, als Werkzeug, als Schwingungsraum bedarf der Pflege. Der Dialog, Sinnfluss, ist anfällig für Störungen. Seit der linguistischen Wende, der Fähigkeit, Sprache selbst zu untersuchen, sind Ebenen der Metakommunikation entstanden, die unser Miteinander zu Lernzszenarien machen können.

Eine Gemeinschaft, die sich dem verpflichtet wahrhaftig miteinander zu sein erlaubt freifließende Emotionalität als energetischer Treibstoff und bewahrt einen Raum der Menschlichkeit , indem wir uns verantwortlich vergegenwärtigen können. Eine/r für alle, alle für eine/n heißt das seelische, transpersonale zu inkarnieren und über die eigenen Grenzen hinaus wandlungsfähig zu bleiben.

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